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Sicher gegen Dachlawinen?

Falsch dimensioniert, nicht fachgerecht befestigt oder nicht gewartet wurden diese Schneefangsysteme. Für Hausbesitzer oder Hausverwaltung kann das zur teuren Bescherung werden.

Ob die Bauordnung nun Schneefangsysteme auf der Dachfläche vorschreibt oder nicht: Hausbesitzer und Hausverwaltungen sind gut beraten, wenn sie Dritte vor Dachlawinen schützen. Denn die notwendigen Maßnahmen zur Verkehrssicherungspflicht werden je nach Gericht unterschiedlich ausgelegt.


Schneefangsysteme können zwar abrutschende Schneemassen vom Dach stoppen. Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass der Schneefang fachgerecht montiert und regelmäßig überprüft wird. Während eine 10 cm dicke Pulverschneeschicht nur ein Gewicht von etwa 10-15 kg/m2 auf die Waage bringt, kann sich bei Nassschnee das Gewicht bereits mehr als verfünffachen. Durch das Abrutschen an den Schneefang wird der Schnee weiter verdichtet. Bei einer Dachhöhe von nur 5 m von der Traufe bis zum First kann auf den laufenden Meter Schneefangsystem so eine Last von mehr als 100 kg einwirken. Entsprechend müssen die Abstände der Befestigungspunkte und die Befestigung an der Dachunterkonstruktion ausgelegt sein. Aber auch der Zustand des Schneefangs selbst sollte im Rahmen der jährlichen Herbst-Dachwartung von einem Dachdecker-Fachbetrieb unter die Lupe genommen werden. Übrigens ist die Gefahr von Dachlawinen besonders groß bei Dachflächen mit Solaranlagen. Von der glatten Oberfläche der Module rutscht der Schnee besonders leicht - und entsprechend schnell - ab.

Sorgfalt gilt für Hausbesitzer und -verwaltungen auch bei einem Wechsel zwischen Schneefall und Tauwetter. Dabei können sich über Nacht am Schneefang und in den Dachrinnen Eisbarrieren bilden. Da die ordnungsgemäße Wasserabführung des Schmelzwassers dann nicht mehr gewährleistet ist, entstehen an den Dachüberständen oft Eiszapfen. So schön diese auch anzusehen sind, werden sie beim Herunterfallen zu gefährlichen "Geschossen". Allein ein Warnschild vor Dachlawinen oder Eiszapfenbildung genügt u. U. nicht, um sich vor Regressansprüchen von Geschädigten zu schützen. Notfalls müssen diese Eiszapfen entfernt werden.

Wie auch beim Schneeräumen von Dächern ist das aber keine Aufgabe für den Hausbesitzer oder Hausmeister. Diese Arbeiten sollten einzig dem erfahrenen Dachdeckerbetrieb überlassen werden. Jedes Jahr kommt es zu zahlreichen Unfällen, wenn Laien - und dazu gehören in diesem Fall auch Einsatzkräfte von Feuerwehren - versuchen, Hausdächer von den oft bedrohlichen Schneemengen zu befreien. Hauptunfallursache sind dabei das Durchbrechen durch Lichtkuppeln unter dem Schnee oder der Absturz von geneigten Dächern. Schon ein freier Fall von nur wenigen Metern in einen Sicherungsgurt kann zu schweren Verletzungen führen.

Ob die Montage und Überprüfung von Schneefangsystemen, das Entfernen von Eiszapfen oder die Schneeräumung auf dem Dach: Die unter dem Strich kostengünstigste Lösung wird immer die Beauftragung von Dachdecker-Fachbetrieben sein. Denn jeder Einsatz dieser Fachleute kostet nur einen Bruchteil eines Gerichtsverfahrens um Regressansprüche Dritter.


Falsch dimensioniert, nicht fachgerecht befestigt oder nicht gewartet wurden diese Schneefangsysteme. Für Hausbesitzer oder Hausverwaltung kann das zur teuren Bescherung werden.

Dachdeckerhandwerk Baden-Württemberg warnt vor Lawinen in den Städten

Schnee auf dem Dach kann zur Gefahr werden

 

Alljährlich wird in den Medien über Lawinenunfälle berichtet. Dabei geht es meist um Wintersportler. Weitaus höher ist jedoch die „Dunkelziffer“ der Lawinenunfälle in den Ortschaften: Vorsicht Dachlawinen.

 

„Ganz unabhängig von den regional unterschiedlichen Bauordnungen obliegt dem Hausbesitzer oder der Hausverwaltungen eine Verkehrssicherungspflicht“, so Dipl.-Ing. (FH) Eva Meisel vom Dachdeckerhandwerk Baden-Württemberg. Bereits bei relativ geringen Schneehöhen und Nassschnee können sich Dachlawinen mit einem Gewicht von mehreren Tonnen bilden. Je größer die Dachneigung und je glatter die Dachoberfläche ist – z. B. durch Solaranlagen – desto höher wird die Gefahr solcher „Lawinenabgänge“.

 

Allerdings warnt die Dach-Expertin auch gleich vor übereilter Selbsthilfe: „Die richtige Dimensionierung und die zuverlässige Befestigung und Montage gibt es nicht im Baumarkt, sondern bei Dachdecker-Fachbetrieben“. Dabei muss es nicht die Standard-Gitterlösung sein. Schneefangsysteme können durchaus auch zu Design-Elementen bei der Dachgestaltung werden. Die Palette der Möglichkeiten reicht vom klassischen Rundholz bis zu durchgestylten Lösungen in Edelstahl. Wichtig ist auf jeden Fall eine Absicherung von Verkehrsflächen wie Gehwegen und Eingangsbereichen.

 

Auch das eigene Haus profitiert von einem Schneefangsystem. Denn unkontrolliert abrutschende Schneemassen können durchaus auch andere Dachelemente oder Teile der Dachrinne mitreißen.

 

Ein funktionierender Schneefang ist allerdings nur gewährleistet, wenn er regelmäßig einer Kontrolle unterzogen wird. Deshalb ist die Dachwartung, mindestens aber ein qualifizierter DachCheck gerade im Herbst zu empfehlen.

 

Bei Starkschneefall, der bei den weltweit zunehmenden Wetterkapriolen mittlerweile in kaum einer Region noch ausgeschlossen werden kann, drohen dem Dach und den Hausbesitzern zusätzliche Gefahren durch hohe Schneelasten. In Einzelfällen kann es sogar notwendig werden, das Dach durch Entfernen des Schnees zu entlasten. Dies aber sollte ausschließlich Fachleuten des Dachdeckerhandwerks überlassen werden. Zu groß ist für Laien die Gefahr eines Absturzes oder Durchsturzes durch Lichtkuppeln. Auch die oft von unerfahrenen Helfern angewandte Leinensicherung hat sich in der Vergangenheit mehrfach als lebensgefährlicher Irrtum erwiesen. „Das Abtragen von Schneemassen muss zudem gleichmäßig erfolgen“, so der Hinweis der Dach-Expertin.

 

 

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